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BAUMWOLLE– eine tolle pflanzliche Faser

Baumwolle ist eine Naturfaser, die aus den Samenhaaren der Pflanzen der Gattung  Baumwolle (Gossypium) gewonnen wird. Die Faser wird meist zu dünnen Fäden gesponnen, aus denen Textilien (und durchaus auch süße Plüschtierchen!) hergestellt werden können. 


Baumwolle ist sehr saugfähig und kann bis 80 % ihres Gewichtes an Wasser aufnehmen. Sind Textilien aus Baumwolle einmal nass geworden, benötigen sie lange, um zu trocknen. Baumwollstoffe sind subjektiv sehr hautfreundlich (sie „kratzen“ nicht) und gelten hinsichtlich ihres Allergiepotentials als äußerst verträglich.

Der Name „Baumwolle“ leitet sich von den Büscheln langer Fasern in den Früchten
der Baumwollpflanze ab, die die Ausbreitung der Pflanzensamen über größere Distanzen
ermöglichen. Allerdings ist die Baumwollpflanze trotz des Namens kein Baum, sondern ein Strauch. Viele Pflanzensamen tragen solche Samenhaare (auch Samenwolle), doch nur die der Baumwollpflanze werden zur Textilherstellung verwendet. Wie die tierischen Wollhaare dienen diese Pflanzenfasern als Grundlage zur Herstellung
von Fäden und Stoffen.

Baumwolle wird seit Jahrtausenden zur Herstellung leichter Kleidung vor allem in tropischen Gebieten verwendet. Einige Quellen behaupten, dass schon die Ägypter ca. 12.000 v. Chr. mit Baumwolle gearbeitet hätten. In Babylon wurde Baumwolle als Weißes Gold bezeichnet. In mexikanischen Höhlen wurden Baumwollkleider gefunden, die etwa 7.000 Jahre alt sind.

Heute wird Baumwolle – als nachwachsender Rohstoff – auf allen fünf Kontinenten angebaut. Hierzu werden Baumwollpflanzen verwendet, die durch Züchtung oder neuerdings auch genetische Manipulation mehr Fasern produzieren als die Wildpflanze. Ägyptische Mako-Baumwolle und Sea Island Cotton aus den USA gelten als beste Baumwoll-Qualitäten.

Die weltweit bedeutendsten Baumwollproduzenten sind die Volksrepublik China, USA, Indien und Pakistan. In Europa ist Griechenland das einzige Land mit einer nennenswerten Produktion (Platz 10 der Weltrangliste) – die Türkei wird hier zu den asiatischen Nationen gezählt, da die Hauptanbauflächen in Asien liegen.

(Quelle: www.wikipedia.de)